Hope & Ponies
Hoffnung ist eine ungreifbare Sache, die sich unseren Bemühungen, sie festzuhalten, zu gerne entzieht. Sie ist die Anerkennung der Ungewissheit, die unser Leben durchdringt, und unserer Fähigkeit, uns trotz dieser Ungewissheit auf etwas festzulegen (auf eine Person, auf eine Sache, auf das Ertragen von scheinbar unendlichem Leid). Two Destination Language, deren eine Hälfte Katherina Radeva ist, die mit «40/40» das Festival eröffnet, hat gemeinsam mit der ukrainischen Künstlerin Nadia Sokolenko eine wachsende Ausstellung geschaffen, die starke, zaghafte, witzige und ernste Ausdrücke der Hoffnung zeigt. Auf grossen farbigen Stoffbannern verewigen sie Statements von Ausstellungsbesucher*innen, die wir im Moment alle ganz gut gebrauchen können.
Two Destination Language ist die Zusammenarbeit von Katherina Radeva und Alister Lownie. Eine Migrantin der ersten Generation aus Bulgarien und ein Schotte. Ihre Arbeit ist oft interdisziplinär, mutig und politisch. Ihre Performances beziehen Texturen aus der bildenden Kunst und überschneiden sich mit Theater, Tanz und Live Art. Visuell fesselnd und intellektuell anregend lassen sie den Betrachter mehr Fragen stellen, als dass sie klare Antworten geben, in dem Versuch, das Publikum in einen liebevollen Raum der Nuancen und Komplexität der vielschichtigen menschlichen Natur zu stossen.
«Hope & Ponies» is während des ganzen Festivals im Festivalzentrum im intra und im Foyer der Dampfzentrale zusammen mit dem Film «They Promised Us Ponies» zu sehen.
Einfach gesagt
Dies ist eine Ausstellung von grossen Plakaten aus Stoff. Die Sätze darauf kommen von unterschiedlichen Menschen. Sie haben alle versucht zu sagen, was Hoffnung für sie bedeutet.
Für Menschen mit Mobilitätsbehinderungen
Die Dampfzentrale ist rollstuhlgängig. Es gibt Treppenlifte für ins Foyer und zu den WCs. Der*die Access Friend hilft Ihnen gerne beim Bedienen der Lifte oder Sie benützen den Eurokey. Das Theater verfügt über ein barrierefreies WC.
Freier Eintritt
- Von
- Katherina Radeva, Alister Lownie (Two Destinations Language) und Nadia Sokolenko, Beth Chalmers